Künstler

Léo Ispir

Violoncello

Der französische Cellist Léo Ispir wurde 2026 er für die Victoires de la Musique Classique als «Révélation soliste instrumentale» nominiert, nachdem ihn die ADAMI bereits 2023 als «Révélation Classique» ausgezeichnet hatte. Zudem erreichte er das Halbfinale des Internationalen Königin-Elisabeth-Wettbewerbs für Violoncello 2026. Zu seinen weiteren Auszeichnungen zählen der 1. Preis beim Tremplin International Cello Competition, der 1. Preis und Grand Prix beim Gustav Mahler International Cello Competition sowie der 4. Preis beim Internationalen Johann-Sebastian-Bach-Wettbewerb Leipzig.

Léo Ispir studierte am Conservatoire national supérieur de musique et de danse de Paris bei Jérôme Pernoo und erhielt wichtige künstlerische Impulse unter anderem von Anne Gastinel, Steven Isserlis, Frans Helmerson und Sol Gabetta.

Als Solist konzertierte er mit Orchestern wie dem ORF Radio-Symphonieorchester Wien, dem Orchestre de Picardie und der Philharmonie Hagen. Kammermusikalisch arbeitete er mit Künstlern wie Gautier Capuçon, Augustin Dumay, Claire Désert und dem Quatuor Modigliani zusammen. Er ist regelmässiger Gast renommierter Festivals und Stipendiat der Fondation Gautier Capuçon.

Seit 2023 ist Léo Ispir Artist in Residence an der Queen Elisabeth Music Chapel in der Klasse von Gary Hoffman. Er spielt ein Violoncello von Jean-Baptiste Vuillaume, das ihm von Michael Guttman zur Verfügung gestellt wird.